Kirwa

Ein Brauch wird im Amberg-Sulzbacher Land besonders gepflegt: Die Kirwa. Im Land der 100 Kirwafeste freuen sich die Amberg-Sulzbacher jedes Jahr auf "ihr" Fest im eigenen Ort. Bei uns hat sich die Oberpfälzer Kirwa in einer beispiellosen Vielfalt erhalten. Farbenfroh sind die Trachten, streng die überlieferten Rituale aus alter Tradition. Für die Kirwa gibt es sogar eigene Lieder, die Schnodahipfln oder Gstanzln. Die frechen Reimgesänge handeln von Lust und Liebe, Arbeit und Mühsal und strotzen vor Lebenskraft. Auch der Baierische darf auf keiner Kirwa fehlen. Wegen dieses komplizierten Tanzes haben schon Gerichtsprozesse stattgefunden. Zum Beispiel, weil Blaskapellen nicht imstande waren, einen Baierischen so "abgesetzt" zu intonieren, wie er sich gehört. Beim Baierischen, auch Zwiefacher genannt, wechselt der Rhythmus oft unvermittelt und nach wenigen Takten.

Ansonsten gehören zu einer Kirwa grundsätzlich:

Kirwa

Der Kirwabaum

Er ist das Wahrzeichen jeder Kirwa. Die Rinde wird geschnitzt und Kränze werden gebunden und schön verziert.

Kirwa

Der Gottesdienst

Vor jeder Kirwa findet ein spezieller Kirwagottesdienst statt.

Kirwa

Die Kirwapaare

Wo ein Kirwabaum "ausgetanzt" wird, braucht man Paare. Ab 16 Jahren und wenn mindestens ein Teil des Paares aus dem Dorf/der Kirchengemeinde stammt, darf man selbst aktiv mittanzen.

Kirwa

Die Tracht

Man sieht Trachten aller Art und doch hin und wieder die typische Oberpfälzer Tracht, bei der die Burschen schwarze Anzughosen, weißes Hemd und Hut tragen.

Das Bier

Bayern und Bier gehören zusammen, vor allem auch auf der Kirwa.

Kirwa

Die Bratwürste

Bratwürste und Bier - ein unzertrennliches Duo.

Kuecheln

Die Köichln

Darf in keiner Kuchentheke fehlen.

Zum Rezept
Kirwa

Die Musik

Zünftig & tanzbar.

Zur Hörprobe
Kirwa

Die Gäste

Na, Lust bekommen?

Zum Kalender